#LiebUndTeuer

Prostitution als Spiegel der Gesellschaft
„Ist Prostitution gut oder schlecht? Ich weiß es nicht. Aber sie ist eines der besten Dinge, die diese Kultur hervorgebracht hat: Sie ist ein Spiegel, der die Wahrheit sagt. Und dafür liebe ich sie.“

Es fällt uns leicht, über Huren zu denken als „die Anderen“. Prostitution ist eine Welt, mit der wir selbst nichts zu tun haben – und die Probleme in der Prostitution sind nicht unser Problem, nicht wahr?

Nicht wahr. Ich habe es ausprobiert. Zwei Jahre lang. Ich habe den Puff und die Welt aus käuflichem Sex nicht in Artikeln, Talkshows und Filmen erforscht, sondern in meinem eigenen Körper. Und wenn ich eines lernen durfte, dann dieses: Prostitution erzählt der Gesellschaft keine fremde Geschichte, sondern ihre eigene.

„Ist Prostitution gut oder schlecht? Ich weiß es nicht. Aber sie ist eines der besten Dinge, die diese Kultur hervorgebracht hat: Sie ist ein Spiegel, der die Wahrheit sagt. Und dafür liebe ich sie.“

Sollte es möglich sein, darüber zu schreiben und darüber ins Gespräch zu kommen? Ich hoffe es. Am 12.Oktober 2017 erscheint das Buch #LiebUndTeuer – und es versucht eben dies. Erzählen. Beschreiben. Frage. Antworten. Heilen, vielleicht.

#LiebUndTeuer erforscht und benennt Bezüge zwischen käuflichem und privatem Sex. Ausgehend von meiner persönlichen Erfahrung mit Prostitution schreibe ich über die Unterschiede und Parallelen zwischen zwei Welten, die sich lautstark voneinander abgrenzen – die vermeintlich verschieden sind... und die einander viel mehr brauchen, bedingen und erschaffen, als wir meinen.

Was es bringt?

Globale sexuelle Heilung und so:-)

Bitte hier entlang:

Lieb und Teuer, Ilan Stephani, Ecowin Verlag, 12.Oktober 2017